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Besuch im Ostseebad Heiligendamm

 
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Foto: s.Bastmann, 2012
Immer einen Kurztripp wert ist unser Nachbarort Heiligendamm. Aus diesem Grund besuchten wir eben diesen Ort am 17. Mai 2012 (Herrentag) “getarnt als Touristen”. Unser Motto hieß:”Mal sehen, was es denn dort so zu sehen gibt…” Lassen Sie sich im folgenden überraschen. Alle Fotos wurden absichtlich aus der Sicht eines “normalen Touristen” aufgenommen, also so, wie Sie auch hätten fotografieren können.

Ankunft mit dem Auto und die Parkplatzsuche...
Aus Richtung Bad Doberan oder Kühlungsborn kommend finden Sie mitten im Ort neben der Bushaltestelle und unweit des Molli-Bahnhofs einen Parkplatz mit Parkuhr. Hier findet der Ortsunkundige eigentlich immer einen freien Platz für’s Auto. Ortskundige, die z.B. in Strandnähe parken möchten, werden aus Richtung Bad Doberan kommend, gleich hinter dem Ortseingangsschild rechts in die kleine Straße durch den Wald (Park) abbiegen. Hier liegt dann der Parkplatz (kostenpflichtig mit Kassenautomat) direkt am Strandaufgang.
Genau diesen haben wir uns auch ausgesucht. Für das leibliche Wohl ist hier auch gesorgt. Von der “Bockwurstbude” bis zur klassischen Gaststätte (normale Preise) können Sie sich hier gut versorgt fühlen. Dieses wird aber meistens erst nach dem Ausflug für viele interessant.

Rundgang durch den Kurpark
Geht man die Straße zum Parkplatz etwas zurück in Richtung Hauptstraße, findet man rechts den Weg durch den gepflegten Kurpark zur Ortsmitte. Hier sollten Sie unbedingt einen Abstecher zur katholischen Waldkapelle, eine der beiden Waldkirchen von Heiligendamm, unternehmen. Leider ist die Waldkapelle sanierungsbedürftig und für Besucher nicht zu betreten, aber für Neugierige ist dennoch ein Blick in den Innenraum möglich.
Für Interessierte liegt hier auch etwas Infomaterial aus bzw. hier können Sie mehr zur Geschichte dieser erfahren. Neben der Kapelle entdeckten wir noch einen Gedenkstein. Diesen möchten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten…(siehe Bild unten).
Da wir mit Hund unterwegs waren, bot sich im Anschluss dieser Fotosession erst einmal die links neben der Kapelle liegende Wiese mit vielen Bänken zum Pausieren an. Unsere Meinung: Absolut top und sehr gepflegtes Umfeld. Auch der Hund fand ein schattiges Plätzchen.

        

Ortsmitte mit Grand-Hotel und Molli-Bahnhof
Geht man den Weg vom Eingangsbereich der Kapelle weiter, gelangt man genau in das Ortszentrum. Gegenüber der Hauptstraße durch den Ort fährt der Molli stellenweise parallel dazu. Mit ein wenig Glück dampft dieser gerade vorbei… (leider nicht bei uns).
Nun gingen wir in Richtung Grand-Hotel. Hier fand ja bekanntlich der G8-Gipfel statt. Eigentlich waren wir hier etwas enttäuscht. Wir mussten auf dem Weg dorthin sogar die Straßenseite wechseln, weil der Weg auf unserer Seite apprupt vor der Einfahrt endete. Zumindest konnten wir von dort einen Blick auf den Haupteingang werfen.


        

Weiter ging es in Richtung Median-Klinik, vorbei an einigen Shops für Bekleidung. Unmittelbar hinter der Median-Klinik quert der Molli die Hauptstraße in Richtung Kühlungsborn. Direkt an den Schienen führt ein kleiner Weg zum Bahnhof. Übrigens, dass obige Panoramabild haben wir von hier fotografiert.
Direkt vom Haupteingang führt ein Weg durch einen kleinen Park zum zentralen Parkplatz bzw. Bushaltestelle an der Hauptstraße. Anschließend gingen wir weiter durch den Kurpark zurück zum zweiten Parkplatz, der ja unser Ausgangspunkt war. Von hier aus hatten wir es nur noch ein paar Meter zur Strandpromenade von Heiligendamm…

     

Strandpromenade und Seebrücke von Heiligendamm
Durch einen wirklich “unscheinbaren” Aufgang gelangten wir schließlich auf die recht kurz gehaltene Strandpromenade. Aus Kühlungsborn sind wir das doch etwas anders gewöhnt…) Als erstes viel uns ein Eiscafè auf. Hier hieß es erst mal “Alle Mann antreten zum Eisfassen”.Fazit - empfehlenswert. Der Weg führt weiter an alten Villen vorbei. Diese sind allesamt recht verfallen und dringend sanierungsbedürftig. Schnell sind wir auch schon am Ende der Promenade angekommen. Diese mündet in einen Platz vor der Seebrücke hinter dem Hotel.

Leider nicht öffentlich zugänglich, da auf den Gelände des Hotels, befindet sich der Gedenkstein zur Gründung des Ostseebades. Mit unserer Kameraausrüstung war aber auch dieses kein Problem. Genau hinter uns befand sich die Seebrücke. Anschließend unternahmen wir einen kurzen Abstecher auf den Strand. Man beachte, auf dem Bild rot eingekreist, zwei ganz mutige Badegäste…

        

Die Evangelische Waldkapelle
Anschließend ging es zurück zum Ausgangspunkt, dem Parkplatz. Schließlich wollten wir ja noch die evangelische Waldkapelle besichtigen. Da diese von unserem jetzigen Standpunkt her zu weit zu Fuß zu erreichen war, fuhren wir kurzum mit dem Auto durch den Ort in Richung Kühlungsborn dorthin. Ca. 200 Meter hinter dem Bahnübergang befindet sich ein Parkplatz auf der rechten Seite. Zwar ist dieser neu angelegt, aber die Parkgebühren fanden wir doch etwas

“naja”… Direkt neben der Einfahrt zum Parkplatz führt ein Waldweg zur Kapelle. Auch hier kann man einen Blick in das Innere werfen. Es finden auch Andachten und andere Veranstaltungen dort statt. Im ganzen ist diese etwas besser erhalten als die katholische Kapelle. Positiv viel uns hier auch auf, das genau wie bei der katholischen Waldkapelle ein Infoschild über die Geschichte der Kapelle berichtet. Mehr dazu finden Sie hier…
Anmerkung: Nur die Vogelkacke auf der Tafel sollte man gelegentlich entfernen…das macht die Texte doch enorm lesbarer.

     

Als wir danach unsere Bilder auswerteten kam eine andere Familie dort an. Unfreiwillig hörten wir dann das folgende Gespräch mit an:
Frage des Sohnes an den Vater:
“Papa, du warum haben die hier so eine kleine Kirche mitten in den Wald gebaut?”
Antwort des Vaters:
“Damit die die hier beten hier ein Dach über dem Kopf haben und nicht nass werden, wenn es mal regnet.”
Der Sohn darauf:
“Warum beten die denn hier?”
Vater:
“Weil die hier Ihre Ruhe dazu haben.”

In der Tat brachte uns das ein bischen zum Schmunzeln. Als wir danach zum Auto zurückgingen, diskutierten wir aber doch darüber. Warum beten die hier mitten im Wald? So schlecht ist die Frage gar nicht… aber das ist eine ganz andere Geschichte.

Unser Fazit:
Heiligendamm ist immer einen Kurztripp wert. Der Ort hat ein sehr gepflegtes Erscheinungsbild und wirkt für Besichtigungen regelrecht einladend. Es gibt noch so manches zu entdecken, wie zum Beispiel die beiden Waldkapellen oder der große umgebende Wald bis hin nach Bad Doberan. Negativ ist uns nur aufgefallen, das wir innerhalb des Ortes keine Gastronomischen Einrichtungen wie zum Beispiel eine Eisdiele oder die gute alte “Bockwurstbude” gefunden haben. Aber die sind ja an unserem Parkplatz bzw. der Seepromenade zwar etwas abseits, aber dennoch vorhanden.
Bleibt nur noch ein großes Dankeschön an meine Frau und Anne für die Beratung und Kameraassistenz.

Geschrieben von S. Bastmann, 2012

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